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Schnupperpaddeln für Kinder
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Kursprogramm 2010 als PDF-Datei 72 kB
Trainingsfahrt 02. 04. 2010
Am Karfreitag waren die AKV-Schüler in Fürth zum Training. Mit von der Partie waren auch Schüler des SV Bayreuth. Zum Glück für die Kleinen, war das Wetter besser als angesagt. Für einige von Renates Kücken war es schließlich das erste Mal, dass sie sich in die Wellen am großen Schwall stürzten. Sie meisterten jedoch mit viel Geschick die Strömung, so dass es für "Retter" Elmar nichts zu tun gab. Nach zwei Trainingseinheiten mit 4 Läufen auf Zeit waren alle platt und froh als es am Nachmittag wieder nach Hause ging.
Im Rutschenparadies Erding 27. 02. 2010
Am Samstag war der AKV-Nachwuchs im GALAXY - Rutschenparadies in Erding. Es wurden nahezu alle 16 Rutschen, mit oder ohne Reifen, ausprobiert. Bis auf zwei. Da wurde eine Gewichtskontrolle gemacht und die meisten waren zu leicht.
Hüttenwochenende vom 11. bis 13. Dezember 2009
Die AKV-Schüler hatten sich zum Hüttenwochenende Schnee gewünscht und tatsächlich kam rechtzeitig der Kälteeinbruch. Sehr zum Leidwesen von Trainerin Helga Scheppach. Sie kam gerade aus dem Urlaub von Brasilien zurück und hatte einen Temperaturunterschied von 30 Grad zu verkraften.
Steve und Werner rieben sich verwundert die Augen, als sie erfahren mussten, was die Kinder heutzutage alles für Krankheiten haben. Hatte doch die Hälfte der Gruppe eine Spülmittelallergie. Nach einem Machtwort der Erwachsenen waren aber alle schnell geheilt und einem harmonischen Wochenende mit viel Spaß stand nichts mehr im Wege.
Mein erster Lehrgang
In den Sommerferien durfte ich zum ersten Mal mit dem Bayerischen Kanu Verband für 5 Tage nach Prag ins Trainingslager. Nach etwa viereinhalb Stunden erreichten wir das an der Trainings-und Wettkampfstrecke liegende Bootshaus.
Wir - Kanuten aus Augsburg, Fürth, Rosenheim und Bamberg – übernachteten hier in 2 bis 6 – Bettzimmern.
Die Verpflegung war gut und reichlich - es sei denn man ext 2 Liter und ko....! Täglich gab es 2 Trainingseinheiten auf der Moldau. Wir hatten zum Glück nur schönes Wetter. Die Strecke war schwer und man musste aufpassen, dass man beim Rollen – was durchaus oft vorkam, das Wasser nicht schluckte: Durchfallgefahr!
Auf die tägliche Morgengymnastik hätten wir durchaus auch verzichten können. Am Samstag fand im 20 km entfernten Veltrusy ein Wettkampf statt, an dem wir alle auch teilnahmen und das ziemlich erfolgreich.
Als wir am Sonntagabend wieder in Augsburg ankamen, waren wir müde und geschafft, aber sehr zufrieden. Ich hoffe, ich werde nächstes Jahr wieder eingeladen.
28.08.2009 Janik Molocher
Helga’s schlimmer Traum
Letztes Wochenende beim Rennen in Rosenheim hatte ich den schlimmsten Albtraum meines Lebens und der ging folgendermaßen:
Bei den Olympischen Spielen, wo das war weiß ich nicht, haben Franz und Dennis ihren Start verpasst. (Dennis hat es schon geschafft an zwei Rennen hintereinander den Start zu versäumen).
Wir, das waren Nadja, Heinz und ich als Betreuerteam, übernachteten mit den beiden Canadier-Spezialisten in einem Hotel, das so aussah wie die Jugendherberge in Hohenlimburg. Um 7°° Uhr war Frühstück und wer wieder einmal nicht in die Gänge kam, war Franz. Ich war stinksauer, denn dadurch waren wir zu spät für den allgemeinen Mannschaftsbus. Die Zeit lief uns davon, weil wir nun mit einem lahmen Taxi selbstständig zu den Sportstätten fahren mussten. Dort angekommen war ein riesiger Platz, ähnlich wie in Barcelona, mit Stadien darum herum. Aber weit und breit war keine Slalomstrecke zu sehen.
Ich hatte mich damit abgefunden dass die Mannschaftsläufe bereits vorbei waren und so gingen wir zur Wohnung einer befreundeten Familie. Die Wohnung war irgendwo zwischen engen Hochhäusern. Keine Ahnung wie die Familie aussah, die habe ich nicht zu Gesicht bekommen. Als wir dann diskutierten, wie es weitergehen soll, sagte Nadja plötzlich „der nächste Start ist um 12°° Uhr in Ulm, aber in einer Turnhalle“. Darauf hin rannten wir aus der Wohnung und die Treppen hinunter zum Bahnhof. Ganz außer Atem hoffte ich, dass wir noch rechtzeitig einen Zug erwischen. Ich hätte gern gewusst, wie es in Ulm weiterging, aber da bin ich leider aufgewacht.
Ich hoffe nur, dass ich so ein Durcheinander nie erleben muss.
02. 06. 08 Helga Scheppach
Mein erster Lehrgang in Prag
In den Osterferien durfte ich mit zu einem Trainingslehrgang nach Prag. Die Fahrt war zwar lang,
aber nicht so langweilig, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Ich war erst ziemlich aufgeregt, weil ich die Strecke noch nie gesehen, aber schon einiges gehört hatte.
Doch meine Angst legte sich wieder, als ich noch andere Kajakfahrer traf, die ich schon kannte. Das Wetter war meist ziemlich stürmisch, es gab immer wieder Schneeschauer und die Temperaturen sanken bis zu null Grad. Da war ich froh, dass ich mir mit zwei anderen Jungen ein warmes Zimmer teilen durfte.
Um sieben Uhr in der Früh fing der Tag mit Joggen an. Als wir wieder zurückkamen, war das Frühstück meist schon aufgedeckt. Das Essen war sehr lecker, doch für mich viel zu viel. Ich hatte am Tag ein bis zwei Einheiten auf dem Wasser. Um zehn Uhr Abends war dann Nachtruhe.
Am Donnerstag, bei meiner letzten Fahrt, kippte ich noch in das eiskalte Wasser der Moldau. Das war zum Abschluss ein großer Schreck, aber meine Kameraden konnten mich wieder aufrichten und ich musste das Boot nicht mal verlassen.
Als ich nach Hause kam, war ich total erschöpft. Doch ich fand es ziemlich schön in Prag und freue mich schon darauf, wenn wir wieder hinfahren.
25.03.2008 Niklas Brauneis
Hüttenwochenende 2008
Vom 15. bis 17. Februar machten die AKV-Schüler einen Ausflug auf eine Hütte bei Balderschwang. Eigentlich für die Jahreszeit zu warm, lag noch genügend Schnee zum Buddeln und Toben.
Die Rasselbande hinterließ mehr als "zwei Spuren im Schnee". Linda und Andi hatten alle Hände voll zu tun, um die lieben Kleinen unter Kontrolle zu halten. Nächstes Jahr wollen sie natürlich wieder hin, obwohl eine Zahnbürste immer noch ihren Besitzer sucht.
So ein Zirkus
Endlich ist es soweit. Nach jahrelangen rechtlichen Verhandlungen wurde jetzt ein Bild von "Lulu dem Clown"
freigegeben. Heinz ließ es sich nicht nehmen und machte sich für die Kinder zum Kasper. Um es mit Veronikas
Worten zu sagen "als ich ins Zelt kam dachte ich, was finden alle so lustig an einem drittklassigen Zirkus,
bis ich bemerkte, das sind alles Teilnehmer und Betreuer der Deutschen Schüler Meisterschaft". Hier auf dem
Bild Heinz Strauß in seiner Paraderolle als Lulu.
Ein Gedicht vom Bootfahren
von Nadja Sossalla
Wasser, Wellen, Gischt und Schaum
vor Wasserwuchten sieht man kaum
woher man kommt, wohin man fährt
der Fluss, er wird von Bächen g’nährt.
Geröll und Steine, Kiesel, Sand
am Ufer liegt ein Felsenstrand
Walzen, Löcher, Zungen
kommen dicht gedrungen.
Zwischen den Stangen hin und her
aufkanten, ziehen, dem Trainer hinterher
abwärts, aufwärts, immer wieder
schaukelt das Boot in den Wellen auf und nieder.
Valstagna, 11.4.06
Streiflichter von der Trainingswoche vor der Deutschen Schülermeisterschaft
4.-13. Juni 2004
von Helga Scheppach
Als wir die spülmaschinenverwöhnte Generation an das einfache Leben gewöhnt hatten, gings aufwärts. Bis auf ein Kind, das wir zwar nie zu Gesicht bekamen aber doch ständig dabei war, der ICH NICHT, war es eine harmonische Woche.
Das übliche Zigeunerlager. Franz feierte seinen 10. Geburtstag und Basti meinte er sei aber immer noch ein "C"nager. Abgeleitet von Teenager.
Die Wasserbombenschlacht, endete mit einem unentschieden und anschließendem Rundlauf in der kalten Dusche.
Tip von Helga, wie man sich selbst überlistet um kalt zu duschen: Erst trocken mit Duschmittel einreiben, danach muß man sich naß machen ob man will oder nicht.
Unser "Leasingkind" Wenzel vom SV Bayreuth hing zweimal im Zelt-Reißverschluß und mußte von Heinz herausgeschnitten werden. Gut daß die Woche vorbei war, sonst hätte er jetzt vielleicht keine Haare mehr auf dem Kopf.
Auch Bootspflege stand auf dem Programm
Ab und zu war auch Entspannung angesagt.
Das Tanken sollten Janet und ich im Osten noch üben. Sowohl an der Zapfsäule wie auch bei der Ausfahrt standen wir immer auf der falschen Seite.
Dann kam die schwerste Entscheidung meines Lebens. Als drittes Fahrzeug der Kolonne mußte ich wählen, folge ich einem "Ossi" oder einem Navigationssystem. Es war egal. Das nächste Mal fahre ich wieder nach meiner Karte.
"Sushi" zeichnet seinen ersten Streckenplan und Franz als alter Hase assistiert ihm.
Wer gewinnt hier?
Oder hier?
Unser Servicemann Micki ist bei wichtigen Rennen immer zu Stelle.
Hier stellte sich heraus: Heinz hat seinen Beruf verfehlt. Als Lulu, der Zirkusclown war er einsame Spitze. Leider sind die Starfotos nicht zur Veröffentlichung freigegeben.
Die Ruhe vor dem nächsten Sturm, sprich Gewitter in Schwerte.